Die Wissensraumtheorie, 1985 von Jean-Paul Doignon und Jean-Claude Falmagne begründet, liefert einen guten Rahmen, um Wissensgebiete auf der Grundlage von Voraussetzungsbeziehungen zu strukturieren. Diese Wissensstrukturen lassen sich dann z.B. für adaptive Wissensdiagnose und personalisierte Lehre anwenden.

Im Rahmen der Wissensraumtheorie habe ich mich vor allem mit der adaptiven Wissensdiagnose beschäftigt. Hierbei wird bereits während der Diagnose aus erhaltenen Antworten (und deren Korrektheit) auf die Lösungsfähigkeit für andere Aufgaben geschlossen. Dadurch kann die Anzahl der zu stellenden Fragen deutlich reduziert werden.

Allerdings können diese Prozeduren bei realen Anwendungen sehr schnell computationell hoch aufwändig werden. Deshalb habe ich mich insbesondere mit der Entwicklung resourcenschonender Verfahren beschäftigt.